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	<title>Comments on: Das iPad und die digitale Gegenreformation</title>
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	<description>Das Blog über Slow Media - &#60;a href=&#34;http://slow-media.net/manifest&#34;&#62;Was sind Slow Media?&#60;/a&#62;</description>
	<lastBuildDate>Sat, 31 Jul 2010 10:58:16 +0000</lastBuildDate>
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		<title>By: nachgehakt</title>
		<link>http://www.slow-media.net/ipad/comment-page-1#comment-144</link>
		<dc:creator>nachgehakt</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 10:10:15 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Wenn das iPad zum Gegenstand der Philosophie wird...&lt;/strong&gt;

[...] hat das iPad für etliche Diskussionen geliefert. Wer hätte schon gedacht, dass ein kleines Gerät so viel kann und dann [...]...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn das iPad zum Gegenstand der Philosophie wird&#8230;</strong></p>
<p>[...] hat das iPad für etliche Diskussionen geliefert. Wer hätte schon gedacht, dass ein kleines Gerät so viel kann und dann [...]&#8230;</p>
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		<title>By: lutzland.blog &#187; Oberflächen, schwarze Löcher und die Learntec. Was war, was wird.</title>
		<link>http://www.slow-media.net/ipad/comment-page-1#comment-141</link>
		<dc:creator>lutzland.blog &#187; Oberflächen, schwarze Löcher und die Learntec. Was war, was wird.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 22:45:53 +0000</pubDate>
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		<description>[...] über &#8220;Moving Past Steampunk Thinking About The Future Of Computing&#8220; die &#8220;iPad und der digitalen Gegenreform&#8221; bis zur restriktiven App-Kritik und der (möglicherweise) daraus resultierenden Gefahr für [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] über &#8220;Moving Past Steampunk Thinking About The Future Of Computing&#8220; die &#8220;iPad und der digitalen Gegenreform&#8221; bis zur restriktiven App-Kritik und der (möglicherweise) daraus resultierenden Gefahr für [...]</p>
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	<item>
		<title>By: Claas</title>
		<link>http://www.slow-media.net/ipad/comment-page-1#comment-140</link>
		<dc:creator>Claas</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 09:30:11 +0000</pubDate>
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		<description>@mirko - das mit der Freiheit ist eine spannende Frage. Ich gehe nicht davon aus, dass alle Möglichkeiten des Netzes noch immer vom weit überwiegenden Teil der Nutzer als Freiheiten empfunden werden. Die Einschränkung informationstechnologischer Freiheiten wird von vielen Menschen denke ich als Befreiung empfunden werden. Und das nicht nur von wenigen.

Es wird sich weisen, wie das iPad vom Markt angenommen werden wird. Aber ich gehe davon aus, dass  da ein großer Erfolg bevorsteht. Und zwar gerade deshalb, weil sich viele Nutzer befreit davon fühlen werden sich ständig als Gärtner der um sie wuchernden Informationen betätigen zu müssen (Alexander Kluge). 
Die meisten Leute wollen sich ja nicht eigentlich mit Computern beschäftigen wollen, sondern mit dem, was ein Computer als Output bietet. Und das iPad schafft es verhältnismäßig wenig mit einem Computer zu tun zu haben. 
Sicher wird es auch viele geben, die da vor allem Einschränkungen sehen. Deshalb wird sich die Frage, wer sich welcher Art von Netz zuwendet daran entscheiden, was er oder sie unter Freiheit versteht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@mirko &#8211; das mit der Freiheit ist eine spannende Frage. Ich gehe nicht davon aus, dass alle Möglichkeiten des Netzes noch immer vom weit überwiegenden Teil der Nutzer als Freiheiten empfunden werden. Die Einschränkung informationstechnologischer Freiheiten wird von vielen Menschen denke ich als Befreiung empfunden werden. Und das nicht nur von wenigen.</p>
<p>Es wird sich weisen, wie das iPad vom Markt angenommen werden wird. Aber ich gehe davon aus, dass  da ein großer Erfolg bevorsteht. Und zwar gerade deshalb, weil sich viele Nutzer befreit davon fühlen werden sich ständig als Gärtner der um sie wuchernden Informationen betätigen zu müssen (Alexander Kluge).<br />
Die meisten Leute wollen sich ja nicht eigentlich mit Computern beschäftigen wollen, sondern mit dem, was ein Computer als Output bietet. Und das iPad schafft es verhältnismäßig wenig mit einem Computer zu tun zu haben.<br />
Sicher wird es auch viele geben, die da vor allem Einschränkungen sehen. Deshalb wird sich die Frage, wer sich welcher Art von Netz zuwendet daran entscheiden, was er oder sie unter Freiheit versteht.</p>
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	<item>
		<title>By: jbenno</title>
		<link>http://www.slow-media.net/ipad/comment-page-1#comment-139</link>
		<dc:creator>jbenno</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 09:28:00 +0000</pubDate>
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		<description>@ Mirko Lange: Darum geht es - meiner Meinung nach - auch tatsächlich. Allerdings steht die scheinbare Offenheit des Web 2.0 auf sehr dünnem Eis.

Großartig ist einerseits die Freiheit, dass wir mit frei verfügbaren Werkzeugen wie Wordpress sofort und fast ohne Hyrden publizieren können - und über Google werden die so pulbizierten Inhalte auch jedermann zugänglich. Andererseits bewegt sich mehr und mehr Kommunikation in proprietären Sub-Netzen (&quot;Walled Gardens&quot;) wie Twitter oder Facebook.

Die Bruchlinie läuft also nicht zwischen Web2.0 und &quot;klassischen Medien&quot;, sonsern zwischen dem frei und unbeschränkt zugänglichen Internet und den Filtern, Aps und Login-gesicherten Bereichen. Wie stark zensurierend etwa Apple wirkt, haben viele Publisher bereits zu spüren bekommen, deren Apps z. B. wegen zuviel Nacktheit gesperrt wurden. Auch auf Twitter werden Profile &quot;wegen Unregelmäßgkeiten&quot; dann und wann abgeschaltet oder sogar gelöscht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Mirko Lange: Darum geht es &#8211; meiner Meinung nach &#8211; auch tatsächlich. Allerdings steht die scheinbare Offenheit des Web 2.0 auf sehr dünnem Eis.</p>
<p>Großartig ist einerseits die Freiheit, dass wir mit frei verfügbaren Werkzeugen wie WordPress sofort und fast ohne Hyrden publizieren können &#8211; und über Google werden die so pulbizierten Inhalte auch jedermann zugänglich. Andererseits bewegt sich mehr und mehr Kommunikation in proprietären Sub-Netzen (&#8220;Walled Gardens&#8221;) wie Twitter oder Facebook.</p>
<p>Die Bruchlinie läuft also nicht zwischen Web2.0 und &#8220;klassischen Medien&#8221;, sonsern zwischen dem frei und unbeschränkt zugänglichen Internet und den Filtern, Aps und Login-gesicherten Bereichen. Wie stark zensurierend etwa Apple wirkt, haben viele Publisher bereits zu spüren bekommen, deren Apps z. B. wegen zuviel Nacktheit gesperrt wurden. Auch auf Twitter werden Profile &#8220;wegen Unregelmäßgkeiten&#8221; dann und wann abgeschaltet oder sogar gelöscht.</p>
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	<item>
		<title>By: Harald Link</title>
		<link>http://www.slow-media.net/ipad/comment-page-1#comment-138</link>
		<dc:creator>Harald Link</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 08:29:46 +0000</pubDate>
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		<description>Man muss sich schlicht von der Vorstellung verabschieden, das iPad wolle ein Computer sein. Es ist eine Fernbedienung fürs Web mit Apps als Programmtasten. Einen Markt dafür gibt es; das Web ist groß, es hat für alle Platz, für die, die agieren möchten und für die, die konsumieren möchten. Es hat auch Platz für Trends wie &quot;slow&quot;. Ich glaube allerdings nicht, dass es in naher Zukunft irgendeinen Trend geben wird, der dominant wird - auch wenn ihn manche wie Herr Schirrmacher daher schreiben wollen. 
Und das finde ich prima.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man muss sich schlicht von der Vorstellung verabschieden, das iPad wolle ein Computer sein. Es ist eine Fernbedienung fürs Web mit Apps als Programmtasten. Einen Markt dafür gibt es; das Web ist groß, es hat für alle Platz, für die, die agieren möchten und für die, die konsumieren möchten. Es hat auch Platz für Trends wie &#8220;slow&#8221;. Ich glaube allerdings nicht, dass es in naher Zukunft irgendeinen Trend geben wird, der dominant wird &#8211; auch wenn ihn manche wie Herr Schirrmacher daher schreiben wollen.<br />
Und das finde ich prima.</p>
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	</item>
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		<title>By: Joachim Graf</title>
		<link>http://www.slow-media.net/ipad/comment-page-1#comment-137</link>
		<dc:creator>Joachim Graf</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 08:10:30 +0000</pubDate>
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		<description>Eine entsozialisierende Wirkung kann ein Ipad nur dann entfalten, wenn parallel alle sozialisierenden Eingabegeräte abgeschafft werden. Nachdem das nicht der Fall sein wird, geht der Trend weiter auf dem Pfad der Granularisierung der Welt: Unterschiedliche Nutzungsverhalten für unterschiedliche Zielgruppen. Aber: Es ist einfacher, den Internet-Couchtomaten eine Tastatur nachzurüsten als den Social-Web-Nutzern diese wegzunehmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine entsozialisierende Wirkung kann ein Ipad nur dann entfalten, wenn parallel alle sozialisierenden Eingabegeräte abgeschafft werden. Nachdem das nicht der Fall sein wird, geht der Trend weiter auf dem Pfad der Granularisierung der Welt: Unterschiedliche Nutzungsverhalten für unterschiedliche Zielgruppen. Aber: Es ist einfacher, den Internet-Couchtomaten eine Tastatur nachzurüsten als den Social-Web-Nutzern diese wegzunehmen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Der (angebliche) Kampf Apple gegen Google als Kampf zwischen &#8220;Kontrolle&#8221; und &#8220;Freiheit&#8221;? &#124; talkabout</title>
		<link>http://www.slow-media.net/ipad/comment-page-1#comment-136</link>
		<dc:creator>Der (angebliche) Kampf Apple gegen Google als Kampf zwischen &#8220;Kontrolle&#8221; und &#8220;Freiheit&#8221;? &#124; talkabout</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 08:09:56 +0000</pubDate>
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		<description>[...] zunehmenden Komplexität der Welt umgehen. Immer wieder wird den Kritikern des iPad vorgehalten, das iPad sei gar nicht für sie gemacht. Und es gibt eine starke Bewegung, die sich für eine Reduktion und Verlangsamung der Welt [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] zunehmenden Komplexität der Welt umgehen. Immer wieder wird den Kritikern des iPad vorgehalten, das iPad sei gar nicht für sie gemacht. Und es gibt eine starke Bewegung, die sich für eine Reduktion und Verlangsamung der Welt [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Benedikt</title>
		<link>http://www.slow-media.net/ipad/comment-page-1#comment-135</link>
		<dc:creator>Benedikt</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 07:31:19 +0000</pubDate>
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		<description>Jens, glaubst du wirklich, dass der Wandel zum dialogischen Web so schwach ist, dass er durch Reden zum einstürzen gebracht werden kann? Das glaube ich nicht. Ich halte es aber für sehr wahrscheinlich, dass im Internet der Zukunft neben partizipativen Strukturen der Hochglanz wieder an Bedeutung gewinnen wird. Es entstehen also neben den digitalen agorai auch sinnlich überwältigende Kirchenbauten wie St. Michael in München.
Es geht dabei nicht um &quot;kontra-evolutionäre&quot; Ideen, sondern wir stehen gerade an einem Wendepunkt. In dieser Krise des Internet entscheidet sich, wie die digitale Kultur in Zukunft aussehen wird - z.B. zentralistische oder dezentrale Strukturen, technische Filterung oder selbstbestimmte Informationssuche. Doch (leider) spielt der aufgeklärte Diskurs über diese Entwicklung verglichen mit der postfuturistischen Strahlkraft neuer Geschäftsmodelle und Technologien kaum eine Rolle.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jens, glaubst du wirklich, dass der Wandel zum dialogischen Web so schwach ist, dass er durch Reden zum einstürzen gebracht werden kann? Das glaube ich nicht. Ich halte es aber für sehr wahrscheinlich, dass im Internet der Zukunft neben partizipativen Strukturen der Hochglanz wieder an Bedeutung gewinnen wird. Es entstehen also neben den digitalen agorai auch sinnlich überwältigende Kirchenbauten wie St. Michael in München.<br />
Es geht dabei nicht um &#8220;kontra-evolutionäre&#8221; Ideen, sondern wir stehen gerade an einem Wendepunkt. In dieser Krise des Internet entscheidet sich, wie die digitale Kultur in Zukunft aussehen wird &#8211; z.B. zentralistische oder dezentrale Strukturen, technische Filterung oder selbstbestimmte Informationssuche. Doch (leider) spielt der aufgeklärte Diskurs über diese Entwicklung verglichen mit der postfuturistischen Strahlkraft neuer Geschäftsmodelle und Technologien kaum eine Rolle.</p>
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	<item>
		<title>By: Mirko Lange</title>
		<link>http://www.slow-media.net/ipad/comment-page-1#comment-134</link>
		<dc:creator>Mirko Lange</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 07:21:43 +0000</pubDate>
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		<description>Ich sehe das iPad auch als Gegenentwurf zu der grade aufkommenden Kultur des Web 2.0: Offenheit, Partizipation und Vernetzung. Nicht nur das iPad (das ist nur ein technisches Gerät), sondern der Hype um das iPad, der Ausdruck eines Bedürfnisses ist.

Es gibt definitiv diejenigen, die sich von der neuen Wissens-Öknonomie überfordert fühlen. Es gibt die Menschen, die mit der Komplexität der Welt nicht klar kommen. Ganz ohne Frage. Und die sehnen sich (wieder) nach mehr Kontrolle, Beherrschbarkeit und Einfachheit. Auch dass der Populist Schirrmacher von vielen so gerne gelesen ist, belegt das. Und das ist gut und richtig so!

Und es gibt den Gegenentwurf, und dafür stehen für mich Google und soziele Netze wie Facebook oder Twitter. 

Vielleicht entwickelt sich der Kampf Apple gegen Google zu einem Kampf zweier Zukunftsentwürfe. Hier die faszinierenden Visionen eines Kontrollfanatikers, der den Menschen jegliche Mühe abnehmen will und dabei – nur zu ihrem besten – nicht davor zurückschreckt, ihnen konsequent Dinge vorzuenthalten, die er nicht gut für sie findet (siehe auch Debatte um Flash). 

Dort das Bild der Vernetzung alles Wissens, aus dem sich die Menschen frei bedienen können. “Kontrolle” im Sinne Jobs ist immer auch ein Verlust von Freiheit. Manche Menschen vermissen sie nicht. Das ist okay. 

Ich persönlich nehme gerne etwas mehr Aufwand in Kauf für ein Maximum an Optionen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe das iPad auch als Gegenentwurf zu der grade aufkommenden Kultur des Web 2.0: Offenheit, Partizipation und Vernetzung. Nicht nur das iPad (das ist nur ein technisches Gerät), sondern der Hype um das iPad, der Ausdruck eines Bedürfnisses ist.</p>
<p>Es gibt definitiv diejenigen, die sich von der neuen Wissens-Öknonomie überfordert fühlen. Es gibt die Menschen, die mit der Komplexität der Welt nicht klar kommen. Ganz ohne Frage. Und die sehnen sich (wieder) nach mehr Kontrolle, Beherrschbarkeit und Einfachheit. Auch dass der Populist Schirrmacher von vielen so gerne gelesen ist, belegt das. Und das ist gut und richtig so!</p>
<p>Und es gibt den Gegenentwurf, und dafür stehen für mich Google und soziele Netze wie Facebook oder Twitter. </p>
<p>Vielleicht entwickelt sich der Kampf Apple gegen Google zu einem Kampf zweier Zukunftsentwürfe. Hier die faszinierenden Visionen eines Kontrollfanatikers, der den Menschen jegliche Mühe abnehmen will und dabei – nur zu ihrem besten – nicht davor zurückschreckt, ihnen konsequent Dinge vorzuenthalten, die er nicht gut für sie findet (siehe auch Debatte um Flash). </p>
<p>Dort das Bild der Vernetzung alles Wissens, aus dem sich die Menschen frei bedienen können. “Kontrolle” im Sinne Jobs ist immer auch ein Verlust von Freiheit. Manche Menschen vermissen sie nicht. Das ist okay. </p>
<p>Ich persönlich nehme gerne etwas mehr Aufwand in Kauf für ein Maximum an Optionen.</p>
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	<item>
		<title>By: Christian Leu</title>
		<link>http://www.slow-media.net/ipad/comment-page-1#comment-133</link>
		<dc:creator>Christian Leu</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 07:08:33 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr schöne Betrachtungsweise der iPad Gegenrevolution. Ich denke die Menschen suchen genau wieder nach etwas wo sie sich vertiefen können ohne zuviel Ablenkung. Aber was ich eigentlich sagen will, sehr gut geschrieben, irgendwie hat man das Gefühl es sei auch langsam und bedächtig geschrieben worden. Kann das sein?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr schöne Betrachtungsweise der iPad Gegenrevolution. Ich denke die Menschen suchen genau wieder nach etwas wo sie sich vertiefen können ohne zuviel Ablenkung. Aber was ich eigentlich sagen will, sehr gut geschrieben, irgendwie hat man das Gefühl es sei auch langsam und bedächtig geschrieben worden. Kann das sein?</p>
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