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	<title>Comments on: Wozu noch Verlage?</title>
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	<link>http://www.slow-media.net/wozu-noch-verlage</link>
	<description>Das Blog über Slow Media - &#60;a href=&#34;http://slow-media.net/manifest&#34;&#62;Was sind Slow Media?&#60;/a&#62;</description>
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		<title>By: slow media &#187; Schreiben mit Maschinen</title>
		<link>http://www.slow-media.net/wozu-noch-verlage/comment-page-1#comment-653</link>
		<dc:creator>slow media &#187; Schreiben mit Maschinen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 12:00:34 +0000</pubDate>
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		<description>[...] vom Druck übrig bliebWozu noch Verlage?Alles slow auf der BerlinaleTEX &#8211; digitaler BuchsatzPapier und ökologische [...]</description>
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		<title>By: slow media &#187; Papier und ökologische Nachhaltigkeit</title>
		<link>http://www.slow-media.net/wozu-noch-verlage/comment-page-1#comment-652</link>
		<dc:creator>slow media &#187; Papier und ökologische Nachhaltigkeit</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 07:03:54 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Was vom Druck übrig bliebNachhaltiges InternetKunstbücher im DigitaldruckTEX &#8211; digitaler BuchsatzWozu noch Verlage? [...]</description>
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		<title>By: slow media &#187; TEX &#8211; digitaler Buchsatz</title>
		<link>http://www.slow-media.net/wozu-noch-verlage/comment-page-1#comment-621</link>
		<dc:creator>slow media &#187; TEX &#8211; digitaler Buchsatz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 12:47:53 +0000</pubDate>
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		<description>[...] dem Druck, bis zur Bindung &#8211; bzw. die Darstellung auf dem Bildschirm und die Distribution. Alle diese Schritte zahlen auf den Wert eines Mediums ein. In jedem einzelnen lohnt sich [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] dem Druck, bis zur Bindung &#8211; bzw. die Darstellung auf dem Bildschirm und die Distribution. Alle diese Schritte zahlen auf den Wert eines Mediums ein. In jedem einzelnen lohnt sich [...]</p>
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		<title>By: Harald</title>
		<link>http://www.slow-media.net/wozu-noch-verlage/comment-page-1#comment-479</link>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 19:58:10 +0000</pubDate>
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		<description>Um die Frage zu beantworten stellt sich erst einmal die Frage, wie sich die Zukunft von Blogs, Zeitungen, Zeitschriften bis hin zu Büchern aller Art entwickelt.

Das hängt von der technischen Entwicklung in einigen zentralen Bereichen ab: 

Tablet-Rechner (iPad und Co.) werden für die breite Masse erst attraktiv, wenn sie leicht und sehr günstig sind sowie eine günstiges, schnelles kabelloses Netz lückenlos verfügbar ist. Dann wird es möglich, die persönlichen Daten im Netz zu speichern. Verlust oder Beschädigung des Geräts wird erträglich, die Kosten sind gering und es gibt keinen Datenverlust.

Dann wird es tatsächlich eng für die klassischen Newsproduzenten. Überleben wird nur, wer sich auf die technische Umgebung - auf Usability und Community - konzentriert und Filterung dem Nutzern überlässt.

Gedruckten Büchern gebe ich länger eine Chance. E-Books werden in schöner Regelmäßigkeit gehypt, aber es tut sich nicht viel auf dem Markt. E-Books werden höchstens dann gekauft, wenn sie den Charakter von Nachschlagwerken haben. Sicher wird die Entwicklung von Tablet-Rechnern auch hier einen Einfluss haben, aber nicht so stark wie bei den News.

Trotzdem kann Book on Demand auch im Buchmarkt noch eine stärkere Rolle spielen. Die Druck- und Bindetechnik entwickelt sich weiter. Verlage haben also weniger Druck, eine hohe Auflage zu verkaufen und riskante Entscheidungen zu treffen. Stattdessen kann das Buch über eine Plattform im Internet angeboten werden - ohne jegliche Vorbereitung und vom Autoren selbst. Die Aufgabe des Lektorats reduziert sich auf ein Qualitätssiegel, der Verlag wird nicht mehr sein als eine spezialisierte Marketingagentur.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um die Frage zu beantworten stellt sich erst einmal die Frage, wie sich die Zukunft von Blogs, Zeitungen, Zeitschriften bis hin zu Büchern aller Art entwickelt.</p>
<p>Das hängt von der technischen Entwicklung in einigen zentralen Bereichen ab: </p>
<p>Tablet-Rechner (iPad und Co.) werden für die breite Masse erst attraktiv, wenn sie leicht und sehr günstig sind sowie eine günstiges, schnelles kabelloses Netz lückenlos verfügbar ist. Dann wird es möglich, die persönlichen Daten im Netz zu speichern. Verlust oder Beschädigung des Geräts wird erträglich, die Kosten sind gering und es gibt keinen Datenverlust.</p>
<p>Dann wird es tatsächlich eng für die klassischen Newsproduzenten. Überleben wird nur, wer sich auf die technische Umgebung &#8211; auf Usability und Community &#8211; konzentriert und Filterung dem Nutzern überlässt.</p>
<p>Gedruckten Büchern gebe ich länger eine Chance. E-Books werden in schöner Regelmäßigkeit gehypt, aber es tut sich nicht viel auf dem Markt. E-Books werden höchstens dann gekauft, wenn sie den Charakter von Nachschlagwerken haben. Sicher wird die Entwicklung von Tablet-Rechnern auch hier einen Einfluss haben, aber nicht so stark wie bei den News.</p>
<p>Trotzdem kann Book on Demand auch im Buchmarkt noch eine stärkere Rolle spielen. Die Druck- und Bindetechnik entwickelt sich weiter. Verlage haben also weniger Druck, eine hohe Auflage zu verkaufen und riskante Entscheidungen zu treffen. Stattdessen kann das Buch über eine Plattform im Internet angeboten werden &#8211; ohne jegliche Vorbereitung und vom Autoren selbst. Die Aufgabe des Lektorats reduziert sich auf ein Qualitätssiegel, der Verlag wird nicht mehr sein als eine spezialisierte Marketingagentur.</p>
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	<item>
		<title>By: Glanzlichter 21 &#171; &#8230; Kaffee bei mir?</title>
		<link>http://www.slow-media.net/wozu-noch-verlage/comment-page-1#comment-476</link>
		<dc:creator>Glanzlichter 21 &#171; &#8230; Kaffee bei mir?</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 04:45:11 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Köhler Wozu noch Verlage? Nach dem Lesen der Überschrift ist man leicht versucht, &#8216;gute Frage &#8230;&#8217; vor sich [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Köhler Wozu noch Verlage? Nach dem Lesen der Überschrift ist man leicht versucht, &#8216;gute Frage &#8230;&#8217; vor sich [...]</p>
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	<item>
		<title>By: Lesetipps f&#252;r den 23. Juni &#124; Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</title>
		<link>http://www.slow-media.net/wozu-noch-verlage/comment-page-1#comment-471</link>
		<dc:creator>Lesetipps f&#252;r den 23. Juni &#124; Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 07:16:43 +0000</pubDate>
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		<description>[...] slow media » Wozu noch Verlage?: Online-Journalismus? Ich habe diese Bindestrich-Journalismen sowieso nie so richtig verstanden, aber mit Online-Journalismus (Wikipedia: “Aufbauprinzip ist der nicht-lineare Hypertext” tue ich mich besonders schwer. Geht es um Online als Werkzeug für die journalistische Recherche oder redaktionelle Abläufe oder um Online als Gattung? Auf dem 6. Frankfurter Tag des Online-Journalismus bin ich auf beide Strömungen gestoßen. Ich glaube, dass etwas mehr Klarheit in dieser Unterscheidung für den Online-Journalismus (wie auch immer gemeint) wichtig wäre. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] slow media » Wozu noch Verlage?: Online-Journalismus? Ich habe diese Bindestrich-Journalismen sowieso nie so richtig verstanden, aber mit Online-Journalismus (Wikipedia: “Aufbauprinzip ist der nicht-lineare Hypertext” tue ich mich besonders schwer. Geht es um Online als Werkzeug für die journalistische Recherche oder redaktionelle Abläufe oder um Online als Gattung? Auf dem 6. Frankfurter Tag des Online-Journalismus bin ich auf beide Strömungen gestoßen. Ich glaube, dass etwas mehr Klarheit in dieser Unterscheidung für den Online-Journalismus (wie auch immer gemeint) wichtig wäre. [...]</p>
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	<item>
		<title>By: Matthias Wiede</title>
		<link>http://www.slow-media.net/wozu-noch-verlage/comment-page-1#comment-470</link>
		<dc:creator>Matthias Wiede</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 11:46:51 +0000</pubDate>
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		<description>Die Frage ist theoretisch, weil sie praktisch durch Angebot und Nachfrage, d.h. durch den Markt selbst geregelt wird. Wenn Verlage nicht in der Lage sind, auf das Internet und dessen Möglichkeiten mit neuen Produkten zu reagieren, werden sie untergehen. Bestes Beispiel für so ein &quot;Verschlafen&quot; sind die Enzyklopädien (Brockhaus usw.). Eine Zukunft sehe ich im klassischen Verlagswesen noch bei denen, die qualitativ sehr hochwertige Bücher anbieten. Paperback gehört sicher nicht dazu, da man sich das Zeug auch selbst ausdrucken kann. Ein gut gestalteter Einband jedoch wird bei mir jedem PDF-Dokument oder iPod-Buchtitel vorgezogen! Hier könnte mich ein Verlag noch begeistern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage ist theoretisch, weil sie praktisch durch Angebot und Nachfrage, d.h. durch den Markt selbst geregelt wird. Wenn Verlage nicht in der Lage sind, auf das Internet und dessen Möglichkeiten mit neuen Produkten zu reagieren, werden sie untergehen. Bestes Beispiel für so ein &#8220;Verschlafen&#8221; sind die Enzyklopädien (Brockhaus usw.). Eine Zukunft sehe ich im klassischen Verlagswesen noch bei denen, die qualitativ sehr hochwertige Bücher anbieten. Paperback gehört sicher nicht dazu, da man sich das Zeug auch selbst ausdrucken kann. Ein gut gestalteter Einband jedoch wird bei mir jedem PDF-Dokument oder iPod-Buchtitel vorgezogen! Hier könnte mich ein Verlag noch begeistern.</p>
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		<title>By: marionschwehr</title>
		<link>http://www.slow-media.net/wozu-noch-verlage/comment-page-1#comment-469</link>
		<dc:creator>marionschwehr</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 18:54:08 +0000</pubDate>
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		<description>In der Tat wird in vielen Verlagen Lektorat und Layout außer Haus erledigt. Und selbst die Auswahl guter Manuskripte übernehmen im ersten Schritt die Literaturagenturen. Es gibt ja kaum mehr Verlage, die direkt eingesandte Manuskripte überhaupt noch anschauen bzw. ernsthaft prüfen. 
Im Zeitalter vernetzten Arbeitens ist es vernünftig (und gerade gut wirtschaftende Unternehmen egal welcher Branche tun dies ja) Bereiche, die nicht in die Kernkompetenzen eines Unternehmens fallen, außer Haus zu geben. Dass Verlage aber ausgerechnet die Bereiche auslagern, die eigentlich ihre Kernkompetenz darstellen (sollten), spricht Bände. 

Natürlich habe ich deinen Link zum Börsenblatt-Artikel jetzt noch nachträglich verfolgt, ebenso wie die Diskussion, die es dazu gegeben hat. Alles sehr interessant. Über eine Sache bin ich nochmal gestolpert - erst beim zweiten Nachdenken, denn zuallerst kann man dem Statement ja wirklich nur zustimmen: 

Jörg Blumtritt (14.06.2010) schreibt: 
&quot;Selbstverständlich sind Apple und Google unglaublich einfache und bequeme Distributionsplattformen für Content. Welche Inhalte aber publiziert werden, bleibt vollständig in deren Ermessen; Basis bildet keine Gesellschafts-Theorie, Religion oder Weltanschauung, sondern ausschließlich ökonomisches Kalkül.&quot;

Genauso ist es bei Verlagen aber auch. Auch Verlage entscheiden ganz allein, welche Texte, Manuskripte, Bücher sie herausbringen. Und die Entscheidungsbasis dafür ist (in den allermeisten Fällen) auch nur ökonomisches Kalkül. Sie werden mir jetzt sagen, dass es an der Größe und am Durchdringungsgrad liegt, die Apple und Google bedrohlicher machen, als irgendwelche Verlage. Wenn man aber bedenkt, dass der deutsche Buchmarkt von zwei (vielleicht drei) Verlagskonzernen dominiert wird, die z.T. auch international verknüpft und in andere Branchen verflochten sind, dann ist das durchaus ein Grad an Größe und Durchdringung, der einen nachdenklich machen kann.
Warum nehmen wir also die Rolle der einen (Apple, Google) negativ war und halten die anderen für die Förderer und Beförderer unserer Kultur?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der Tat wird in vielen Verlagen Lektorat und Layout außer Haus erledigt. Und selbst die Auswahl guter Manuskripte übernehmen im ersten Schritt die Literaturagenturen. Es gibt ja kaum mehr Verlage, die direkt eingesandte Manuskripte überhaupt noch anschauen bzw. ernsthaft prüfen.<br />
Im Zeitalter vernetzten Arbeitens ist es vernünftig (und gerade gut wirtschaftende Unternehmen egal welcher Branche tun dies ja) Bereiche, die nicht in die Kernkompetenzen eines Unternehmens fallen, außer Haus zu geben. Dass Verlage aber ausgerechnet die Bereiche auslagern, die eigentlich ihre Kernkompetenz darstellen (sollten), spricht Bände. </p>
<p>Natürlich habe ich deinen Link zum Börsenblatt-Artikel jetzt noch nachträglich verfolgt, ebenso wie die Diskussion, die es dazu gegeben hat. Alles sehr interessant. Über eine Sache bin ich nochmal gestolpert &#8211; erst beim zweiten Nachdenken, denn zuallerst kann man dem Statement ja wirklich nur zustimmen: </p>
<p>Jörg Blumtritt (14.06.2010) schreibt:<br />
&#8220;Selbstverständlich sind Apple und Google unglaublich einfache und bequeme Distributionsplattformen für Content. Welche Inhalte aber publiziert werden, bleibt vollständig in deren Ermessen; Basis bildet keine Gesellschafts-Theorie, Religion oder Weltanschauung, sondern ausschließlich ökonomisches Kalkül.&#8221;</p>
<p>Genauso ist es bei Verlagen aber auch. Auch Verlage entscheiden ganz allein, welche Texte, Manuskripte, Bücher sie herausbringen. Und die Entscheidungsbasis dafür ist (in den allermeisten Fällen) auch nur ökonomisches Kalkül. Sie werden mir jetzt sagen, dass es an der Größe und am Durchdringungsgrad liegt, die Apple und Google bedrohlicher machen, als irgendwelche Verlage. Wenn man aber bedenkt, dass der deutsche Buchmarkt von zwei (vielleicht drei) Verlagskonzernen dominiert wird, die z.T. auch international verknüpft und in andere Branchen verflochten sind, dann ist das durchaus ein Grad an Größe und Durchdringung, der einen nachdenklich machen kann.<br />
Warum nehmen wir also die Rolle der einen (Apple, Google) negativ war und halten die anderen für die Förderer und Beförderer unserer Kultur?</p>
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