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Alltag Slow theory

Slow Down Week

Die Slow-Media-Bewegung gewinnt allmählich an Kontur. Gerade eben habe ich auf der Adbusters-Webseite ein sehr schönes Plädoyer für eine “Slow Down”-Woche gefunden. Das Video hat bei mir ehrlich gesagt keinen bleibenden Eindruck hinterlassen (abgesehen von der Tatsache, dass es nicht auf anderen Webseiten eingebettet werden kann – vielleicht eine bewusste Verlangsamung der Verbreitung?), dafür ist der Text umso besser. Denn hier wird gerade nicht für eine elektronische Devolution geworben, sondern dafür, unser modernes Leben anders zu leben:

To slow down, we don’t have to stop moving – we just have to move in different, more meaningful ways.

Das könnte man auch als Essenz unseres Manifests lesen. Es geht gerade nicht um eine Rückkehr zu einer vormodernen Mediennutzung, sondern darum, die medialen Angebote des 21. Jahrhunderts bewusster und besser zu nutzen. Was für den Kaffeekonsum gilt – “Chat with the owners, smile at a stranger and sip your latte from a mug rather than dashing off with a cardboard cup” – sollte meiner Meinung nach auch für den Medienkonsum möglich sein.

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